2. Sinfoniekonzert: (Humor)esken

Musikalische Leitung: Yura Yang
Trompete: Simon Höfele
Staatsorchester Braunschweig

Zwischen musikalischem Augenzwinkern und überbordender Energie bewegen sich die Werke des 2. Sinfoniekonzerts, die den Witz in Tönen verbergen. »Ich muss halt immer einen Narren haben«, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1791, und den hatte er in »Ein musikalischer Spaß« in doppelter Hinsicht: Er trieb einen Scherz mit seinen Komponist:innenkollegen ebenso wie mit den Musiker:innen. Dafür kopierte er die Noten höchstselbst, um alle wohlkomponierten Fehler zwischen ungeschickter Form und falschen Tönen an Ort und Stelle zu belassen. Der armenische Komponist Alexander Arutiunian verbindet in seinem Trompetenkonzert energiegeladene Virtuosität mit Einflüssen armenischer Musik, während Maurice Ravel in »Le Tombeau de Couperin« der Leichtigkeit des französischen Barock Tribut zollt. Igor Strawinsky bediente sich für sein Ballett »Pulcinella« an der gleichnamigen Figur aus der Commedia dell’arte, deren illustre Eigenschaften zwischen Schläue, List und Einfalt zum Ausgangspunkt der Handlung werden, die Strawinsky rein musikalisch auch in eine Suite fasst.

Wolfgang Amadeus Mozart: »Ein musikalischer Spaß« Divertimento für Streicher und zwei Hörner KV  522

Alexander Arutiunian: Konzert für Trompete und Orchester As-Dur

Maurice Ravel: »Le Tombeau de Couperin« Suite für Orchester

Igor Strawinsky: Suite aus »Pulcinella«

Datum: 19.10.2026

, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Staatstheater Braunschweig, Großes Haus