
Raphaël Pichon, Leitung
Zu ihrem 20 jährigen Jubiläum unternimmt das französische Ensemble Pygmalion eine musikalische Pilgerreise auf den Spuren Johann Sebastian Bachs. Diese Reise führt Pygmalion über weite Strecken wandernd von Wolfenbüttel über Lüneburg nach Lübeck, wo einst der junge Bach zu Fuß zu Dietrich Buxtehude reiste. Das Konzert in Wolfenbüttel findet in Zusammenarbeit mit Soli Deo Gloria Braunschweig statt.
Wolfenbüttel war zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein Zentrum musikalischer Innovation. Hier veröffentlichte Michael Praetorius 1619 seine monumentale Polyhymnia, ein Werk von außergewöhnlicher Klangfülle, das die Möglichkeiten mehrchörigen und räumlichen Musizierens neu auslotete. In der Hauptkirche Wolfenbüttel entfaltet Pygmalion diese Epoche des Aufbruchs: Im Dialog mit italienischen Vorbildern wie Monteverdi und Gabrieli zeigen Praetorius und seine Zeitgenossen, wie sich der italienische Stil im deutschen Raum verwandelte und die Grundlagen für spätere Kompositionen legte, darunter auch für das Schaffen Johann Sebastian Bachs. Pygmalion und Raphaël Pichon laden ein zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis, das von solistischer Intimität bis zu groß angelegten Chorszenen reicht und dessen Klangfülle sich im gesamten Kirchenraum entfaltet.
Über das Projekt „Die Wege Bachs“
Das französische Ensemble Pygmalion ist mit ihrem Gründer und künstlerischen Leiter Raphaël Pichon seit 20 Jahren auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Sie sind regelmäßig gefeierte Gäste in der Philharmonie de Paris, dem Concertgebouw Amsterdam oder der Royal Albert Hall in London und wurden jüngst Preisträger des renommierten Gramophone Awards. Zu ihrem Jubiläum unternimmt das Ensemble eine musikalische Pilgerreise auf den Spuren Johann Sebastian Bachs. Diese Reise führt Pygmalion über weite Strecken wandernd von Wolfenbüttel über Lüneburg nach Lübeck, wo einst der junge Bach zu Fuß zu Dietrich Buxtehude reiste.
