PIRX

Was als vielleicht eingängiges und vertrautes Muster beginnt, entwickelt sich mittels elektronischer und spieltechnischer Verzerrungen und Verfremdungen in weite, an- und abschwellende Klang-Räume mit langen Spannungsbögen über einer konstant fließenden rhythmischen Grundlage, deren Homogenität durch temporäre, spontan gesetzte Stolperungen aufgebrochen wird. Die langgezogenen Klänge stehen einerseits im Kontrast zu der rhythmischen Taktung, verzahnen sich aber andererseits mit dieser auch in Clustern.

Musik, die auch bildliche Assoziationen wie "dunkel formatierte Fabrikhallen" hervorruft.

Die das Projekt PIRX bildenden Musiker führen hier ihre langjährigen Erfahrungen und Einflüsse aus und mit zahlreichen Musik-, Kunst, Tanz- und Performance-Projekten und unterschiedlichsten Musikstilen ohne stilistische Beschränkung zusammen.

PIRX besteht parallel zu weiteren Aktivitäten der Musiker. Auftritte sind somit eher rar und erfolgen zumeist im Rahmen größerer Events wie etwa der Jazzwoche Hannover und dem Literaturfest Hildesheim, sowie in Kooperation mit Text, Tanz und Bildender Kunst, so eine Performance mit der Djane und Autorin Soundschwester, dabei oft an speziellen Orten wie dem Loft-Atelier Grammophon in Hannover und im Kunst-Forum der Otiswerke Berlin zusammen mit dem Maler Wladimir Brylin. Nichtsdestotrotz entfaltet sich das Spiel von Pirx in seiner ungebrochenen Form vor allem im Trio.

Besetzung
Christian Zatloukal (Hildesheim): Gitarre, Effekte, Erweiterungen
Wolfgang Brodsky (Braunschweig): Berimbau, Effekte, Erweiterungen
Andreas S. (Hannover): Schlagzeug, Toys, Percussion-Objekte

Audio





PIRX
Wolfgang Brodsky
Kruppstraße 16
38126 Braunschweig
w_brodsky@hotmail.com